Warnstreikwelle schwappt nach Münster

Warnstreikwelle schwappt nach Münster

In der Tarifrunde für die 700.000 Beschäftigten der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektroindustrie startet die IG Metall Münster am Donnerstag, den 11.03. mit Warnstreiks.
Die IG Metall fordert in der aktuellen Tarifrunde ein Entgelt-Volumen von 4 Prozent bei 12 Monaten Laufzeit, das zur Stabilisierung der Einkommen oder zur Sicherung von Beschäftigung dienen soll. Außerdem will die IG Metall einen tariflichen Rahmen für betriebliche Zukunftstarifverträge schaffen und die Perspektiven für Auszubildende und dual Studierende verbessern.
Tanja Goritschan, 1. Bevollmächtigte der Münsteraner IG Metall: „Auch nach nunmehr vier Verhandlungsrunden gibt es von den Arbeitgebern nicht das geringste belastbare Angebot. Warnstreiks sind auf diese Hinhaltetaktik die einzig logische Folge“.
Laut IG Metall ist durch die Pandemie der private Verbrauch in diesem Jahr eingebrochen und als Wachstumsmotor ausgefallen. Die Sicherung der Einkommen sei daher geboten um dazu beizutragen, die Binnennachfrage zu stabilisieren und die Krisenfolgen einzudämmen.
Die IG Metall Münster ruft daher am 11.03. um 14 Uhr die Beschäftigten zu einer Kundgebung an der Halle Münsterland (Parkplatzt Süd/Süd – Zufahrt über die Straße „Am Hawerkamp“ auf), um dort ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.
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Pressemitteilung
„Selbstverständlich stellt die Corona-Pandemie auch ganz neue Herausforderungen an Tarifauseinandersetzungen. Die Hygieneregeln müssen natürlich eingehalten werden. Daher rufen wir in diesem Jahr zu einer Kundgebung im Autokino-Format auf“, so Goritschan.
Welche Betriebe tatsächlich zum Warnstreik aufgerufen werden, gibt die IG Metall üblicherweise immer erst sehr kurzfristig bekannt. Sicher ist aber schon jetzt, dass die Kundgebung per Kurzwelle in die Autos auf dem Platz übertragen wird. Das Programm wird über die UKW-Frequenz 96,1 auch im gesamten Stadtgebiet zu empfangen sein.

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