Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind notwendig, weitere hilfreiche Cookies sorgen dafür, diese Website und Ihre Nutzererfahrung zu verbessern.
Hier finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies. Sie können Ihre Einwilligung zu ganzen Kategorien geben oder weitere Informationen anzeigen lassen und so nur bestimmte Cookies auswählen.
Am 28. und 29. März 2025 fand die 27. Bundeshandwerkskonferenz der IG Metall in Frankfurt am Main statt. Unter dem Motto „Handwerk gestalten – Gute Arbeit. Starke Perspektiven“ diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Handwerksbetrieben, Tarifkommissionen, Betriebsräten, Politik und Gewerkschaft über aktuelle Herausforderungen und Zukunftsfragen im Handwerk.
Auch die IG Metall Münster war mit einer engagierten Delegation vertreten: Bernhard Blanke (Betriebsratsvorsitzender beim Autohaus Beresa), Guido Redlich (Betriebsratsvorsitzender bei Elektro Heikes) sowie Gewerkschaftssekretär Philipp Bembenek brachten wichtige Impulse in die Diskussionen ein.
IG Metall
Tarifentwicklung im Fokus – Stimme aus NRW gefragt
Guido Redlich, Betriebsratsvorsitzender bei Elektro Heikes, ist nicht nur betrieblicher Interessenvertreter, sondern auch Mitglied der Tarifkommission und der Verhandlungskommission im Elektrohandwerk NRW. Da der aktuell geltende Entgelttarifvertrag in diesem Jahr ausläuft, ist seine Mitwirkung in den anstehenden Verhandlungen von besonderer Bedeutung.
Auf der Bundeshandwerkskonferenz nutzte Redlich die Gelegenheit, um im direkten Austausch mit der Ersten Vorsitzenden der IG Metall, Christiane Benner, Fragen zur künftigen Tarifentwicklung zu thematisieren. Der Dialog machte deutlich, wie wichtig die Rückkopplung mit der Praxis für die gewerkschaftliche Tarifpolitik ist – insbesondere im Handwerk, wo die betrieblichen Realitäten oft sehr unterschiedlich ausfallen.
IG Matell
Best Practice aus NRW – IG Metall auf der Elektrohandwerksmesse
Auftritt auf der Messe
Ansprache auf Augenhöhe: Bei der Elektrohandwerksmesse in Dortmund suchte Guido Redlich den Austausch mit Auszubildenden – praxisnah, direkt und überzeugend.
Ein besonderes Augenmerk lag auf der Vorstellung gelungener Praxisbeispiele. So berichtete Guido Redlich auf der Konferenz von seinem Auftritt bei der Elektrohandwerksmesse in Dortmund. Dort war er gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der IG Metall am Messestand im Einsatz – im direkten Gespräch mit zahlreichen Auszubildenden und Beschäftigten, insbesondere aus kleineren Betrieben.
Thematisiert wurden unter anderem Fragen zu Ausbildungsbedingungen, beruflichen Perspektiven und gewerkschaftlicher Organisation. Die Messeaktion wurde im Rahmen der Konferenz als Best-Practice-Beispiel vorgestellt.
Sie zeigt, wie wichtig die Präsenz der IG Metall im Handwerk ist – nicht nur zur Mitgliedergewinnung, sondern vor allem, um Sichtbarkeit zu schaffen, Informationen bereitzustellen und junge Kolleginnen und Kollegen für Mitbestimmung zu begeistern.
Zwischen Tarifgebieten, Haustarifvertrag und Kammeramt – Bernhard Blanke bringt viele Perspektiven ein
Bernhard Blanke ist Betriebsratsvorsitzender für mehrere Standorte des Autohauses Beresa im südlichen Bereich – unter anderem in Münster. Obwohl das Unternehmen in Nordrhein-Westfalen ansässig ist, fällt es aufgrund eines weiteren Standorts in Osnabrück in das Tarifgebiet Niedersachsen. Bei Beresa gilt nicht nur der Kfz-Tarifvertrag, sondern zusätzlich auch ein eigener Haustarifvertrag für die Beresa Gruppe.
Blanke ist Mitglied der niedersächsischen Tarifkommission im Kfz-Handwerk und bringt damit wertvolle Erfahrungen aus verschiedenen tariflichen Realitäten ein. Darüber hinaus ist er der (Arbeitnehmer) Vizepräsident der Handwerkskammer Münster. Diese Kombination aus betrieblicher Mitbestimmung, tarifpolitischer Expertise und handwerklicher Selbstverwaltung macht ihn zu einer wichtigen Stimme im Dialog über die Zukunft des Handwerks.