Unsere Jugend auf Gedenkstättenfahrt 2026 nach Auschwitz und Krakau – Erinnern für die Zukunft
Gemeinsam mit unseren KollegInnen der IG Metall Rheine haben wir uns auf den Weg nach Polen gemacht. An der Gedenkstätten- und Bildungsfahrt nahmen Auszubildende und junge Beschäftigte aus verschiedenen Betrieben der Region teil, darunter Kolleginnen von Thies aus Coesfeld, Aug. Winkhaus aus Telgte sowie Windmöller & Hölscher aus Lengerich.
Unser Ziel war die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau sowie die Stadt Krakau. Die Reise gab uns die Möglichkeit, uns mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen und mehr über die Folgen von Hass, Ausgrenzung und Menschenverachtung zu lernen.
In Auschwitz I und Auschwitz-Birkenau haben wir an Führungen teilgenommen und die historischen Orte besucht. Die Eindrücke waren für uns alle sehr bewegend. Besonders die persönlichen Schicksale der Opfer machten deutlich, welches unfassbare Leid die Menschen im Nationalsozialismus erfahren mussten.
Neben den Besuchen der Gedenkstätten haben wir auch die Stadt Krakau kennengelernt. Bei Stadtrundgängen durch die Altstadt, den Wawel und das ehemalige jüdische Viertel Kazimierz haben wir viel über die Geschichte der Stadt erfahren. Auch das ehemalige Ghetto in Podgórze und das frühere Konzentrationslager Plaszow standen auf unserem Programm.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Reise waren die Gespräche und Diskussionen in der Gruppe. Gemeinsam haben wir über unsere Eindrücke gesprochen und darüber nachgedacht, welche Bedeutung Demokratie, Solidarität und Respekt heute für unser Zusammenleben haben.
Für uns war die Fahrt eine besondere und prägende Erfahrung. Wir sind mit vielen neuen Eindrücken, Gedanken und Erkenntnissen zurückgekehrt. Die Reise hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, sich gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit einzusetzen. Gerade als junge GewerkschafterInnen tragen wir Verantwortung dafür, dass die Verbrechen der Vergangenheit nicht vergessen werden.
Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg. Dieses gewerkschaftliche Motto hat uns auf dieser Reise begleitet und bleibt aktueller denn je.
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